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Alles Wichtige über den Trend zur Body Modification

Mit der Body Modification erreicht ein neuer Trend die Gesellschaft. Das mag sich zunächst relativ harmlos anhören, kann jedoch auch eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit sein. Ein Beispiel für die wahrscheinlich bekannteste Body Modification sind Tätowierungen, doch auch Piercings sind sehr beliebt. Im Folgenden stellen wir Beispiele für aktuelle Schönheitsideale vor, darunter auch die Top Piercing-Trends des Jahres.

 

 

Was sind Body Modifications und warum sind sie so beliebt?

 

In erster Linie haben Body Modifications den Zweck, sich aus der Masse hervorheben zu können. Dabei fühlen sich Menschen, die sich tätowieren oder piercen lassen als Leinwand. Grundsätzlich handelt es sich bei Body Modifications um dauerhafte Veränderungen. Hat ein Mensch sehr viele Body Modifications, die vielleicht auch noch sehr auffällig sind, dann kann dies sein körperliches Aussehen nachhaltig stark verändern. Über Körpermodifikationen können sich Menschen nicht nur als Person ausdrücken, sondern sich auch als zugehörig zu einer spezifischen Subkultur – z.B. als Gothik-Anhänger.

 

Die allzeit beliebten Klassiker – Piercings und Tätowierungen

 

Auch wenn es sie schon seit langer Zeit gibt, erfahren sie gerade ihren zweiten Frühling. Piercings erfreuen sich größter Beliebtheit, gerade in den 1990er Jahren waren Augenbrauen- und Zungenpiercings sehr angesagt. Heute werden vor allem das Ohr, die Nase oder auch Brustwarzen gepierct – der eigenen Fantasie sind aber so gut wie keine Grenzen gesetzt. Damit das Piercing jedoch eine freudige Sache bleibt, bedarf es einer guten Hygiene. Dies vermeidet Schwellungen, allergische Reaktionen oder Infektionen. Die top Piercing-Trends des Jahres sind unter anderem Snakebites, das Bauchnabelpiercing oder auch das Orbital-Piercing.

 

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Ein anderer Klassiker der Körpermodifikation sind die Tätowierungen. Aktuelle Erhebungen besagen, dass gegenwärtig eine vor vier Personen in Deutschland tätowiert ist. Dabei haben Tätowierungen eine gewaltige Metamorphose hingelegt. Waren sie über mehrere Jahrzehnte hinweg fest mit Gefängnisinsassen konnotiert, so sind sie heute in allen Schichten der Gesellschaft angekommen und unterliegen nicht mehr einem Stigma. Da eine Tätowierung eine dauerhafte Entscheidung ist, muss diese gut überlegt sein. Die Wahl des Motivs ist dabei von großer Wichtigkeit – natürlich sollte es eine persönliche Note tragen, am besten aber auch zeitlos sein. Sollte die eigene Tätowierung mit der Zeit doch nicht mehr so gefallen, besteht die Möglichkeit es überstechen zu lassen oder per Laserbehandlung entfernen zu lassen. Sind die Tätowierungen jedoch passend zu der eigenen Persönlichkeit, können sie den eigenen Charakter gekonnt untermalen. Lesen Sie auch: Welches Piercing passt zu mir?

 

Cuttings, Implantate und Branding – Was sich dahinter verbirgt

 

Die wahrlich blutigste Variante der Körpermodifikation sind die Cuttings. Bei dieser wird in die obere Hautschicht ein Muster geschnitten, sodass eine Narbe zurückbleibt, die dieses Bild oder Muster ergibt. Cuttings sind definitiv sehr schmerzhaft. Menschen, die das Cutting bei sich durch einen professionellen Skalpellführer machen lassen, berichten jedoch von einer Art Rauschgefühl, das sie beim Cutting erfahren würde. Menschen, die Cuttings haben, werden der sogenannten Bodmod-Szene zugeordnet.

Implantate sind hingegen ein Verfahren der Körpermodifikation, das zum Ziel hat, dem menschlichen Erscheinungsbild immer weniger zu ähneln. Beispiele, die dies visualisieren, sind etwa Menschen, die sich Implantate in den Kopf einsetzen lassen und so an das Erscheinungsbild einer Ziege oder des Teufels erinnern. Im Prozess der Implantate werden Stäbe, Kugeln oder andere Formen, die Wölbungen unter der Haut erzeigen, unter die Haut geschoben.

Auch eine Metallplatte kann unter die Haut operiert werden, man spricht hierbei von Transdermals. Ein sehr prominentes Beispiel für Transdermals ist der Tiger-Man, der durch seine Body Modification immer mehr einem Tiger äußerlich gleicht. Ähnlich schmerzhaft ist auch das Branding. Hierbei wird in die Kaltbrand-Variante und in die Heißbrand-Variante differenziert. Es steht also frei, ob man Erfrierungen oder Verbrennungen auf der Haut haben möchte, die dann ein bleibendes Muster hinterlassen. Das Prozedere für das Branding ist sehr aufwendig. Das liegt daran, dass das vom Kunden gewünschte Eisenmuster extra individuell für den Kunden angefertigt wird. Anders als Tätowierungen sind Brandings nicht permanent, sondern verbleiben im Durchschnitt zwischen fünf bis sieben Jahren auf der Haut.